AOB - Prof. Otto Beckmann, Bildhauer und Computerkünstler


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zur Person



Lebenslauf Prof. Otto Beckmann

5. Mai 1908




1918 - 1920




1922



1923 - 1924

1924

1924 - 1925



1926 - 1927

1927


1927-1931


1931

1931 - 1934

1932


1932 - 1934

1934 - 1935


1935 - 1936

1936 - 1937

1937 - 1938

1938 - 1941

1939


1940

1941



1942


1944




1945



1946

1948


1950 - 1961

1951

1953

1958

1960

1966

1970

1973


1982

1983

13. Feb. 1997



(Julianischer Kalender) geboren in Wladiwostok, Rußland
Vater: Oskar Wilhelm von Beckmann, geboren in Kiew, Offizier (Stabskapitän) in der zaristischen Armee
Mutter: Leopoldine Poppenberger, Gärtnerstochter, geborenen in Erlaa bei Wien.
Der Vater kämpfte im 1. Weltkrieg gegen Deutschland und wurde schwer verwundet.

Gymnasium I + II Klasse in Russland, wahrscheinlich in Kiew. Er besuchte eine Ausstellung von Marc Chagall und lernte ihn auch persönlich kennen, was seinen Wunsch, auch Künstler zu werden, beeinflusste. (Marc Chagall war von 1918 bis 1920 Kommissar der schönen Künste im Gouvernement Witebsk, Weißrussland und leitete eine Kunstakademie).

Seine Mutter flüchtete mit ihren Kindern mit einem Kriegsgefangentransport im Eisenbahnwaggon von Kiew nach Erlaa.
Sein Vater musste in Kiew bleiben, wo er am 6. September 1922 im Alter von 38 Jahren verstarb.

Besuch der Bürgerschule in Wien-Atzgersdorf

Mechanikerlehre bei Auler & Co in Wien

2 Semester Spezialabendkurs für Maschinenbau / Elektro- und Maschinenbau- Gewerbeschule in Wien VI
1924 wird ihm das Heimatrecht in Niederösterreich zugesichert. Er verliert die russische Staatsbürgerschaft und erhält 1925 die Österreichische Staatsbürgerschaft

Malkurse an der Volkshochschule Stöbergasse - Schüler von Franz Lerch

1. Sept. Gesellenprüfung als Mechaniker mit sehr gutem Erfolg
1. - 16. Sept. Mechaniker bei H. Wadler & Co / Elektr. Beleuchtung u. Kraftübertragung in Wien X

Schüler an der Höheren Technischen Gewerblichen Bundeslehranstalt Mödling Höhere Abteilung für Holzindustrie ( Internat)

19. Juni Matura mit gutem Erfolg

Gehilfe bei Prof. Josef Heu, akademischer Bildhauer in Wien

1. - 30. Juni Fachkurs für Schaufenster-Dekoration mit sehr gutem Erfolg / Handelsakademie der Wiener Kaufmannschaft in Wien VIII

Vorübergehende Aufenthalte im Ausland

14. Okt. - 15.Feb. Gastschüler der Kunstgewerbeschule des Österr. Museum / Wien I Fachklasse Bildhauerei Studien der Natur und Versuche in Negativschnitt bei Prof. Povolny

akademische Meisterschule für Medaillen-Kunst in Wien bei Prof. Marschall

allg. Schule für Bildhauerei an der Akademie für Bildende Künste in Wien bei Prof. Albrecht Bechthold

allg. Schule für Bildhauerei an der Akademie für Bildende Künste in Wien bei Prof. Josef Müllner

Meisterschule für Bildhauerei an der Akademie für Bildende Künste in Wien bei Prof. Josef Müllner

4. Sept. Ingenieur für Holzindustrie - Ingenieurzeugnis der Bundeslehranstalt Mödling
30. Dez. Heirat mit Johanna Maier (geb. in Eichhorn, Niederösterreich)

8. Aug. Geburt des 1. Sohnes Otto

Abschluss als akademischer Bildhauer
15. Aug. Er wird Lehrer und später Leiter der Abteilung für Metallbildhauerei
an der Staatlichen Handwerk u. Kunstgewerbeschule in Krakau

Leiter der Abteilung für Kunstschmiede und Email sowie der Versuchswerkstätte für Formgebung
2. Aug. Geburt 2. Sohnes Oskar W.

31. März Geburt des 3. Sohnes Georg
Schließung der Schule
25. Nov. Einzug zum Wehrdienst, obwohl er wegen eines Lungenleidens bei früheren Musterungen als untauglich befunden wurde

19. Mai Rückkehr nach Wien
arbeitete er als freischaffender Künstler in Wien
26. Sept. Aufnahme in die Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs

5. Nov. Geburt des 4. Sohnes Richard

Teilnahme an der Sommerakademie Salzburg in Leopoldskron (gemeisam mit anderen Künstlern aus Österreich).

28. Aug. - Nov. 1961 beschäftigt an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien III

wurde er Mitglied der Wiener Sezession

1. Österreichischer Grafikwettbewerb - 1. Preis der Landeshauptstadt Innsbruck

18. April Verleihung des Titels "Professor" durch den Österreichischen Bundespräsidenten

29. April Kunstfond, Förderung von der Zentralsparkasse der Gem. Wien

Gründung und Leitung der Experimentalgruppe ARS INTERMEDIA

12. Mai Preis des Wiener Kunstfonds für Kunst in den technischen Medien

7. Feb. Preis des Dr. Adolf Schärf - Fonds zur Förderung der Wissenschaften für die Leistungen der "ars intermedia" und den Bau des Ateliercomputers "a.i.70/71" von Oskar Beckmann

Okt. verstarb Gattin Johanna

Heirat mit Monika Tanzberger im Oktober

verstorben in Wien


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